Andrea Schroeder – Berlin
Chanson noir

Andrea Schroeder ist eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Sängerinnen, eine Songpoetin, deren dunkle Stimme ebenso fesselt, wie ihre lyrischen, oft melancholischen Texte. Im August 2016 erschien das neue, von Kritikern gefeierte dritte Album ‚Void’ der Berliner Künstlerin auf Glitterhouse Records. Wurden ‚Blackbird‘ und ‚Where The Wild Oceans End‘ noch von ‚Walkabouts‘ Mastermind Chris Eckman produziert, so trat an seine Stelle der schwedische Produzent Ulf Ivarsson (‚Thåström‘, ‚Sivert Höyem‘), der „Void“ in Zusammenarbeit mit Andrea Schroeder und Jesper Lehmkuhl in Berlin und Stockholm produzierte. Für den Mix zeichnet sich Victor Van Vugt verantwortlich, der schon mit Ausnahmekünstlern wie Nick Cave, Sonic Youth, P.J. Harvey, Einstürzende Neubauten oder Mick Harvey arbeitete. Neben ihrer Band hatte Andrea Schroeder auf dem Album außerdem besondere Musiker wie Kristof Hahn (‚Swans‘) und Pelle Ossler (‚Ossler‘, ‚Thåström‘, ‚Sällskapet‘) zu Gast. Schroeder war Teil des Jeffrey Lee Pierce Session Project Album ‚Axels and Sockets’ (2014) im Kollektiv mit Iggy Pop, Nick Cave, Blondie, Mark Lanegan, Hugo Race, Mick Harvey, Lydia Lunch u.v.m.. Eine weitere internationale Kooperation erschien aktuell im Januar 2017 bei Mute Records mit dem Serge Gainsbourg-Coveralbum ‚Intoxicated Women‘ von Mick Harvey (Birthday Party, Nick Cave and the Bad Seeds, Pj Harvey, Crime and the City Solution).

Nach europäischen Club- und Theatertouren, TV-, Radio- und Festivalauftritten, aber auch Orchesterkonzerten, u. a. mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg für radioeins und dem Estro Armonico in der Philharmonie Luxembourg, ist Andrea Schroeder nun endlich wieder live mit ihrer Band zu hören. Songs vom neuen Album, aber auch aus ihren vorigen Alben – ‚Where The Wild Oceans End‘ (Januar 2014), welches – genau wie auch schon ihr Debütalbum ‚Blackbird’ (2012) – Feuilleton wie Musik-Kritik zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss: „Ein Mix aus Folk und Chanson, Blues, Rock und Kunstlied vereint sich zu einem sensationellen Debüt“ schrieb der Musikexpress. Radio Eins nannte es “ein dunkles Album der Extraklasse”. Der Rolling Stone beschrieb ihr Zweitwerk als “wuchtiges Album voller Drama und Schwermut, irgendwo zwischen Leonard Cohen, Scott Walker, Nick Cave und Nico“ und urteilte über ihr neues Album ‚Void‘: „Andrea Schroeder klingt wie ein Nachtgebet, und es gibt in Deutschland niemand anderen, der so klingt – eine Hildegard Knef der Schwermut, Federboa um die Schulter, unterstützt von einer Band, die gleich im Titelstück dunkel und schwer, bassig und breitbeinig einen Boden bereitet, auf dem Schroeder schreiten kann.“

Album: “Void” (August 2016, Glitterhouse Records)

 

“Die Hohepriesterin des Unheils wird zur Gothic-Knef …. Unbedingte Kaufempfehlung für dieses Songwriterinnen-Juwel.“
– laut.de (5/5)

„Andrea Schroeder klingt wie ein Nachtgebet, und es gibt in Deutschland niemand anderen, der so klingt – eine Hildegard Knef der Schwermut, Federboa um die Schulter, unterstützt von einer Band, die gleich im Titelstück dunkel und schwer, bassig und breitbeinig einen Boden bereitet, auf dem Schroeder schreiten kann.“
– Rolling Stone (4/5)

„‘Void‘ ist inzwischen bereits das dritte Album voller breitwandiger Down-Tempo-Chansons, mit dem sie für Aufmerksamkeit sorgt, und das sich für Nachtfahrten empfiehlt, bei denen das Ankommen nicht das Wichtigste ist.” – Galore (4/5)

„Mit packender Präsenz festigt die in Berlin lebende Sängerin ihren Status als große Kandidatin des Pop Noir.“
– Musikexpress (4/5)

„Andrea Schroeder erhellt die Düsternis mit Fackeln […] nächtliche Reisen ans Ende der Hauptstadt“ – Spiegel Online

„Im Pop Noir zählt derzeit nur ein Name: Andrea Schroeder.“
– Audio (4/5)

„Schroeder ist so etwas wie die Schrittmacherin einer neuen Noir-Bewegung im Pop, die nicht mehr brachial mit den Mitteln des Postpunk oder weltabgewandt, im Gothic-Gewand, ihr Unbehagen an den Zuständen artikuliert.“
– Die Welt am Sonntag

„Die Aura einer Marlene Dietrich des Pop Noir (…), dessen düstere Eleganz eine ganze Weile nachhallen wird.“
– Kulturnews (4/6)

„[…] Stimme, Stil und Geste, die an Cave, Cohan oder gar Dietrich denken lassen.“
– mdr.de